Systemische Therapie

Systemische Therapie ist ein weltweit verbreitetes Psychotherapieverfahren, das gemäß
Psychotherapeutengesetz auch in Deutschland als wissenschaftlich anerkanntes Psychotherapieverfahren zur Behandlung von Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen gilt.

Systemische Therapie wirkt
• schnell, weil sie auf Stärken, Ressourcen und Lösungen fokussiert
• nachhaltig, weil sie nachweisbar Langzeitwirkung entfaltet
• auch bei schweren Störungen im Kindes- und Jugendalter (schwere Störungen des
Sozialverhaltens, Drogenkonsumstörungen, Essstörungen) und bei Erwachsenen
(Substanzstörungen, Depression, Schizophrenie, psychische Störungen bei somatischen
Erkrankungen, z. B. Krebs, Diabetes, Schmerz)
• auch bei den „Stiefkindern der psychotherapeutischen Versorgung“, wie etwa
Migranten, chronisch psychisch kranken Menschen, alten Menschen sowie bei Multi
Problem-Familien

Systemische Therapie spart Kosten im Gesundheitswesen durch geringere Sitzungszahlen
auch über längere Zeiträume. Die Wirkung erweitert sich durch die Einbeziehung relevanter
Bezugspersonen in die Therapie auf Partnerinnen und Partner sowie Familienmitglieder.
Systemische Therapie arbeitet vermehrt im Setting von Paar- und Familientherapie.

Systemische Therapie überwindet Systemgrenzen zwischen Gesundheitswesen,
Jugendhilfe, Schule und Justiz durch ihre konsequente Orientierung an der Kooperation aller
Beteiligten.

Systemische Therapie führt zu hoher Kundenzufriedenheit bei Patientinnen und Patienten
sowie ihren Angehörigen.

Quelle: Systemische Gesellschaft e. V. Brandenburgische Str. 22 | 10707 Berlin 030 53698504 www.systemische-gesellschaft.de