Lösungen für familiengerichtliche Verfahren

Meine psychologischen Gutachten geben profunde Entscheidungshilfe im Rahmen des Familienrechtes und der damit beschäftigten Netzwerkpartner. Im Auftrag von Gerichten und Jugendämtern erarbeite ich Expertisen zum Sorgerecht für Kinder bei Scheidung bzw. Trennung der Eltern, Empfehlungen zum Umgangsrecht und bei Gefährdung des Kindeswohls zur Einschätzung der erzieherischen Kompetenz von Eltern.

Meine Aufträge finden häufig in Kontexten statt, die von starken Polarisierungen, Verhärtungen und Eskalationsroutinen der Beteiligten geprägt sind. Nach meinem Verständnis der Sachverständigenarbeit stehen die Ressourcen und Kompetenzen der Beteiligten, Kinder und Eltern, im Vordergrund, die Lösungen im Spannungsfeld tief greifender Neuorientierungen nach Trennung, Scheidung und destruktiven Lebensereignissen möglich machen. So können in die gerichtliche Entscheidung wichtige psychologische, dem Wohl des Kindes und der Etablierung einer angemessenen konstruktiven Elternebene angemessene Aspekte integriert werden. Ausgehend von der gerichtlich formulierten Beweisfrage übersetzen ich diese in eine systemisch-lösungsorientierte Fragestellung, um eine einvernehmliche lösungsorientierte Empfehlung auszusprechen, einzuleiten oder umzusetzen. Am Ende meines gutachterlichen Prozesses stehen langfristige, tragfähige Elternvereinbarungen, auf jedem Fall aber eine pragmatische und umsetzbare Empfehlung.

Lösungsorientierte Schritte

Ich sehe es als meine Aufgabe an, der juristischen Entscheidung eine verständliche wissenschaftliche Sachverständigenperspektive zur Verfügung zu stellen. Die Bedarf einer langfristig tragfähigen juristischen Entscheidung wird von mir mit psychologischen Erkenntnissen aus der systemisch-lösungsorientierten prozessualen Arbeit mit den Familien bzw. Trennungsfamilien bereichert.

Typische Merkmale meiner lösungsorientierter Arbeit sind:

1. Transparenz, Transparenz, Transparenz!
2. Schneller Beginn, damit sich Eskalationsroutinen nicht noch weiter verhärten.
3. Gemeinsame Gespräche der Eltern nach Einzelgesprächen.
4. Aufklärung über wissenschaftlich nachgewiesene Folgen des eskalativen Streitverhaltens für die Kinder und die Eltern.
5. Perspektive bzw. Situation der Kinder erfassen.
6. Darstellung der Diskrepanz der Perspektiven von Erwachsenen und deren Kindern.
7. Gemeinsame Elternverantwortung verdeutlichen.
8. Miteinander Lösungsszenarien entwickeln.
9. Beim Scheitern der Einvernehmlichkeit dem Gericht profunde Informationen geben, die eine Bewertung der Situation zum größtmöglichen Wohle der Kinder ermöglicht.