Familiengericht

 

Lösungsorientierte Gutachten für Familiengerichte

 

"Das beste Gutachten ist für die Kinder das, was nie geschrieben wurde!"

 

Förderung elterlichen Einvernehmens

 

Der Auftrag, ein familiengerichtliches Gutachten zu Sorgerechtsfragen zu erstellen ist immer der Nachweis des Scheiterns der Helfersysteme. Oft steht dem ein langer Weg voran, der in hochstrittigen Trennungsverfahren zu verhärteten Fronten geführt hat, zwischen denen die Kinder "zerrieben" werden. Dies führt oft zu massiven psychsichen Problemen der Kinder. Häufige Kennzeichen dieser "Prozesss" sind unter anderem, dass die Eltern nicht nur ihrem Ex-Partner nicht mehr trauen, sondern auch das Vertrauen in einvernehmliche Lösungen verloren haben. Der Gestzgeber hat verstanden, dass schnelle Lösungen dem Kindeswohl dienlich sind. Deeskalationen kommen den Kindern in ihrem Trennunggstrauma zu Gute. Deshalb werden nun die Verfahren beschleunigt und den Familiengerichten stehen auch andere Mittel zur Verfügung.

Das Familiengericht soll in den o.a. Verfahren auf die Möglichkeiten der Beratung durch die Beratungsstellen und -dienste der Kinder- und Jugendhilfe hinweisen. Dies gilt insbesondere für die Entwicklung eines Konzepts zur Wahrnehmung der elterlichen Sorge (§ 156 Abs. 1 Satz 2 FamFG). Zusätzlich ist nun auch die Mediation als ein Verfahren benannt, das zwischen den Eltern beitragen kann.Das Familiengericht soll im Einzelfall, wenn dieser für eine Mediation geeignet erscheint, auf Mediation oder andere Möglichkeiten der außergerichtlichen Streitbelegung hinweisen (§ 156 Abs. 1 Satz 3 FamFG). Neu ist vor allem aber die Möglichkeit für das Familiengericht, künftig anordnen zu können (" Anordnung einer Beratung), dass die Eltern an einer Beratung, die von der Kinder-und Jugendhilfe vorgehalten wird, teilnehmen (Satz 4).